Rechtsanwaltskanzlei

 Dr. jur. Peter-René Gülpen                          

 Fachanwalt für Strafrecht

          

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Strafvollstreckung und -vollzug

 


 

 

 

Die Verteidigung endet für die Rechts­anwaltskanzlei Dr. Gülpen nicht mit der Rechts­kraft des Straf­urteils, sondern setzt sich im Voll­streck­ungs­ver­fahren fort. Auch dort finden sich eine Viel­zahl von Mög­lich­keiten, durch quali­fizierte anwalt­liche Bera­tung und Vertei­di­gung ent­schei­dend die Weichen für eine vor­zei­tige Ent­lassung zu stellen bzw. den Zeit­punkt des Straf­an­tritts bei Vor­liegen gewichtiger Gründe auf­zu­schieben.

Strafrestaussetzung

  • Bei zeitiger Frei­heits­strafe kommt eine Straf­aus­set­zung nach Ver­büßung der Hälfte der Frei­heits­strafe oder nach Ver­büßung von zwei Dritteln in Betracht. Maßgeb­lich für eine vor­zei­tige Straf­rest­aus­set­zung ist die sog. Sozial­pro­gnose. Das Gericht muss letzt­lich darüber ent­schei­den, ob eine vor­zei­tige Haft­ent­las­sung ver­ant­wortet werden kann. Grundlage dieser Ent­schei­dung sind vor allem die Stell­ung­nahme der Justiz­voll­zugs­an­stalt sowie die Zustim­mung der Staats­an­walt­schaft. In einem Anhör­ungs­termin ent­scheidet das zustän­dige Gericht (Straf­voll­streck­ungs­kammer) über eine Straf­rest­aus­set­zung.

Vollstreckungsaufschub

  • Der auf freiem Fuß befind­liche Ver­ur­teilte er­hält in der Regel ca. vier Wochen nach Rechts­kraft des Urteils eine schrift­liche Ladung zum Straf­antritt zu einem bestimmten, meist unmit­telbar bevor­steh­enden Zeit­punkt. In diesem Fall kommt ein Antrag auf vor­über­ge­hen­den Voll­streck­ungs­auf­schub nach § 456 StGB für einen Zeit­raum von bis zu vier Monaten in Be­tracht, damit Sie bis zum Straf­an­tritt Ihre per­sön­lichen und beruf­lichen Ange­le­gen­heiten erle­digen können. Maßgeblich für einen Voll­streck­ungs­auf­schub ist das Vor­liegen bestimmter Vor­aus­set­zungen.
    Die Rechtsanwaltskanzlei Dr. Gülpen prüft mit Ihnen gemeinsam das Vorliegen dieser Vorausset­zungen und sucht mit Ihnen Mög­lich­keiten, einen Voll­streck­ungs­auf­schub zu erwirken.  
     

Ausweisung zum Halbstrafenzeitpunkt bei Ausländern

  • Die Voll­streckungs­be­hörde kann von der Voll­streckung einer Frei­heits­strafe absehen, wenn der Verur­teilte wegen einer anderen Tat an das Ausland ausge­liefert oder aus der Bundes­repub­lik ausge­wiesen wird. Vorausgesetzt, der ausländische Ver­ur­teilte will die Bundes­republik Deutschland tatsächlich auf Dauer ver­lassen und in sein Heimat­land zurück­kehren, kann die Zustim­mung der Staats­anwalt­schaft erwirkt werden, nach Ver­büßung bspw. der Hälfte der ausge­ur­teilten Strafe eine Aus­wei­sung in das Heimat­land zu befür­worten. Im Heimat­land wird der Straf­rest dann nicht weiter voll­streckt, so daß sich dadurch teils ganz erheb­liche Straf­nach­lässe ergeben.
     

Vollzugslockerungen

  • In der Strafhaft wird gemeinsam mit der JVA der Voll­zugs­plan en­twickelt. Nach einigen Monaten Haft­verbüßung sind erste Voll­zugs­locke­rungen mög­lich, die schließlich zu geführten Aus­gän­gen, selb­ständigen Aus­gängen, Haft­urlaub und Ver­legung in den offenen Voll­zug führen können. Die suk­zessive Ein­lei­tung dieser Maß­nahmen ist insbe­sondere im Hin­blick auf eine spätere Aus­set­zung des Straf­rests zur Be­wäh­rung von ent­schei­den­der Be­deu­tung. Im Zusam­men­hang mit den seitens der Gefangenen erstrebten Voll­zugs­locke­rungen ergeben sich in der Praxis häufig Probleme. Hier nimmt die Rechts­anwaltskanzlei Dr. Gülpen Kon­takt mit der jewei­ligen Stelle auf und setzt sich für Ihre Belange ein.
     

Therapiemaßnahmen (§ 35 BtMG)

  • Unter bestimmten Voraussetzungen ist es möglich, die Zurück­stel­lung der Straf­voll­streckung nach § 35 BtMG zu erreichen.
    Diese Vor­schrift legt fest, daß die Straf­voll­streckungdurch eine thera­peu­tische Be­hand­lung ersetzt werden kann („Therapie statt Strafe“). In der Praxis heisst das, dass an die Stelle einer Straf­haft in der JVA eine ca. 3 - 6 monatige Therapie in einer Fach­klinik tritt.
    Im Anschluss an eine erfolg­reich absol­vierte Therapie, ggf. mit anschließender Adaptions­phase, wird die Vollstreckung des Straf­restes zur Bewährung ausgesetzt.

 

 

 

      

   

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Kompetenzen|Strafrecht

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Tätigkeitsfelder|Strafrecht

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Tätigkeitsbereich|Zivilrecht

 

 

 

 

Informationen|Service

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
 

                                                                                                                                                                                                                                                                                         

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