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 Dr. jur. Peter-René Gülpen                          

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Schadensersatz | Schmerzensgeld

 


 

 

 

Die deutsche Rechtsordnung kennt eine Vielzahl von Vorschriften, aus denen sich Ansprüche auf Schadens­ersatz und Schmerzens­geld ergeben können.
 

Zentrale Normen und Anspruchsgrundlagen bilden die §§ 823, 253 BGB.
Gemäß § 823 BGB ist derjenige, der vorsätz­lich oder fahr­lässig das Leben, den Körper, die Gesund­heit, die Frei­heit, das Eigentum oder ein sonstiges Recht eines anderen wider­recht­lich verletzt, dem anderen zum Ersatz des daraus ent­stehenden Schadens ver­pflichtet. Die gleiche Ver­pflich­tung trifft denjenigen, welcher gegen ein den Schutz eines anderen bezweck­endes Gesetz ver­stößt.  

 

Gemäß § 253 Abs. II BGB kann wegen einer Ver­let­zung des Körpers, der Ge­sund­heit, der Frei­heit oder der sexu­ellen Selbst­be­stim­mung ein Schmer­zens­geld gefor­dert werden. Wenn Sie bspw. bei einem Ver­kehrs­unfall oder einer delik­tischen Hand­lung ver­letzt werden und/oder Sach­schaden ein­tritt, steht Ihnen neben dem Schadens­er­satz gewöhn­lich ein Schmer­zens­geld zu. Das Schmer­zens­geld erfüllt dabei die Funk­tion des Aus­gleichs und dient als Genug­tuung für einen erlittenen immate­riellen Schaden, z. B. aufgrund von Ver­let­zungen ent­gangener Lebens­freude.
 

  • Schadensersatz

Die Schadensersatzansprüche im Zusammen­hang bspw. von Körper­ver­let­zungen sind viel­fältig. In Betracht kommen u.a. der Ersatz des Haus­halts­füh­rungs­schadens, d. h. wird der Geschädigte durch die Unfall­ver­let­zungen gehindert, die Ver­sor­gung des Haus­haltes ganz oder teil­weise zu ver­richten, besteht ein Anspruch auf Ersatz der Kosten und des Auf­wandes für eine Haus­halts­hilfe. Ersetzt werden ferner z. B. Fahrt­kosten für Arzt­besuche oder Zuzah­lungen zu Heil­mitteln. Ist der Geschädigte ver­let­zungs­be­dingt arbeits­un­fähig, kommt ferner die Geltend­machung von Ver­dienst­aus­fall in Be­tracht, soweit dieser die Ent­gelt­fort­zah­lungen des Arbeit­gebers über­schrei­tet und dieser nicht vom Arbeit­geber in eigenem Namen geltend gemacht wird.
 

  • Schmerzensgeld

Bei deliktisch- oder unfall­bedingten Verlet­zungen erhalten Verletzte ein Schmer­zens­geld, dessen Höhe je nach Art und Schwere der Ver­let­zun­gen sowie des Umfanges und der Dauer der erfor­der­lichen Heil­be­hand­lung variiert. Bei der Be­mes­sung spielen ferner die Tat­um­stände, persön­liche Kriterien des Geschädigten, die Ver­let­zungs­folgen, aber auch der Grad des Ver­schul­dens (ggf. ein Mitverschulden) sowie die wirt­schaft­liche Leis­tungs­fähig­keit des Schuld­ners eine Rolle. Dies führt dazu, daß in der gericht­lichen Praxis keine starren Schmer­zens­geld­beträge fest­zu­machen sind, sondern sich die Schmer­zens­geld­höhe jeweils nach den Umständen des Einzel­falles be­ur­teilt, wobei sog. Schmer­zens­geld­ta­bellen Orien­tie­rungs­hilfen bieten.

 

Freimachen sollte man sich jedoch von der mitunter anzu­treffen­den Vor­stel­lung "US-amerika­nischer Ver­hält­nisse" mit üppigen Schmer­zens­geld­be­trägen in der Höhe von etlichen Millionen Dollar. Solche Dimen­sionen sind der deutschen Rechts­ord­nung eher fremd, wie auch der Wort­laut des § 253 BGB im übrigen  von einer "billigen Entschädi­gung in Geld" spricht.

 

      

   

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Kompetenzen|Strafrecht

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Tätigkeitsfelder|Strafrecht

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Tätigkeitsbereich|Zivilrecht

 

 

 

 

Informationen|Service

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
 

                                                                                                                                                                                                                                                                                         

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