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Presse- und Medienberichte


 

 

Wird Joachim W. (51) jetzt eine Mülltüte zum Verhängnis?

Von DIETMAR BICKMANN

 

 

Bonn - Der Prozess um den Immenburg-Mord. Wird eine Mülltüte dem mutmaßlichen Mörder Joachim W. (51) zum Verhängnis?

Sie hing stundenlang an der Tür der Prosti- tuierten aus der Karibik. Das Gericht glaubt daher an einen früheren Tatzeitpunkt, will dazu jetzt ein zweites Gutachten der Rechts- medizin einholen. Die Mülltüte, die eine Putz-frau am frühen Morgen des 27. Juni 2009 an die Tür von „Angies“ Liebeszimmer klemmte: Sie hing auch am Abend noch dort, als der Hausmeister die Leiche der Hure auf ihrem Bett fand. Eine Plastiktüte über dem Kopf, einen Vorhang um den Hals gewickelt. Und: 40.000 Euro verschwunden.

Huren-Mörder Joachim W. mit seinem Verteidiger Dr. Peter-René Gülpen (links) im Schwurgericht.
Foto: Erhard Paul

 

 

Für das Gericht ein „objektiver Beweis“, dass Angie bereits in der Nacht umgebracht wurde. Kammervorsitzender Udo Buhren: „Die Tür wurde nach dem Aufhängen der Tüte vom Opfer nicht mehr geöffnet.“
 

Die Anklageschrift geht dagegen noch von Mord am Nachmittag aus, zu einem viel späteren Zeitpunkt also. Grund: Eine Prostituierte will „Angie“ noch um 14 Uhr im Eros-Center auf dem Weg zur Dusche gesehen haben. Buhren: „Das kann auch ein Irrtum sein, weil das ein Routinegeschehen war.“
 

Auch die Rechtsmedizin hatte den Todeszeitpunkt im vorläufigen Gutachten auf 5.50 bis 15.50 Uhr eingegrenzt, war in der Verhandlung davon aber leicht abgerückt. Joachim W. hat damit nun schlechtere Karten. Nur für den Nachmittag gibt es außer ihm noch weitere Tatverdächtige.

 

Quelle: Express (22.03.2010)  

 


 

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