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Presse- und Medienberichte


 

 

 

Morenhoven: 19-Jähriger zückt Messer

Swisttal-Morenhoven. (pd) Nach einer Messerstecherei hat die Polizei in der Nacht zu Mittwoch in Morenhoven einen 19-Jährigen festgenommen. Das teilte die Bonner Polizei am auf Anfrage mit. Nach Angaben eines Sprechers wird der Morenhovener verdächtigt, am Herrenhof im Ortskern „im Streit zwischen zwei Jugendgruppen“ zugestochen zu haben. Dabei seien ein 17-Jähriger und ein 18-Jähriger aus Rheinbach leicht verletzt worden.
Wie der Sprecher erklärte, seien gegen 1.30 Uhr mehrere Streifenwagen ausgerückt. Jemand von den Jugendlichen – insgesamt waren zwölf Personen in die Auseinandersetzung verwickelt – habe die Polizei alarmiert. Grund des Streits, so der Sprecher, soll ein Mädchen gewesen sein, „das die Gruppe gewechselt hatte“.

Der 19-jährige Tatverdächtige, der laut Polizei knapp ein Promille Alkohol im Blut hatte, ist inzwischen wieder auf freiem Fuß. Gegen ihn wird jetzt wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt.

Quelle:  Generalanzeiger (17.07.2008)


 

Angeklagter aus Swisttal kommt nach Messerattacke glimpflich davon

Rheinbach. (stl) Wegen gefährlicher Körperverletzung stand jetzt ein 20-Jähriger aus Swisttal vor dem Rheinbacher Amtsgericht. Dem jungen Mann war vorgeworfen worden, am 16. Juli 2008 zwei Jugendliche mit einem Messer attackiert zu haben.

 

Während das erste Opfer mit einer oberflächlichen Wunde vergleichsweise glimpflich davonkam, erlitt ein 19-Jähriger einen fünf Zentimeter langen Schnitt in den Oberbauch und musste operiert werden. Der Angeklagte gestand die Tat und nannte als Motiv panische Angst. So seien nachts gegen halb zwei Uhr zwei Autos mit quietschenden Reifen vor seinem Elternhaus vorgefahren. "Einer hat gebrüllt «Schnappt ihn Euch«, als ich gerade von meiner Runde mit dem Hund nach Hause kam."

Der Angeklagte flüchtete ins Haus, wo seine verängstigte Freundin schon auf ihn wartete. Die beiden hatten zuvor eine kleine Party im Haus gegeben, die letzten Gäste waren erst kurz zuvor gegangen. "Wir haben uns bedroht gefühlt, meine Freundin lief nach oben, um ihr Messer zu holen und ich habe die Polizei gerufen."

Doch bevor die Beamten ankamen, öffnete der Angeklagte die Haustür und trat den Jugendlichen entgegen. Laut Zeugen soll er gesagt haben: "Willst du ein Messer?". Ruhiger wurde es nach der ersten Attacke, die der Anwalt des Angeklagten als Notwehr zu erklärte versuchte, aber nicht. Ganz im Gegenteil. So öffnete der 20-Jährige, nach eigenen Worten durch die Tritte und Schläge verstört, wieder die Tür und stach erneut zu.

Den Grund für die nächtliche Belagerung konnten auch die Zeugen nicht erklären. Ob es der Racheakt eines Einzelnen aus der Gruppe war oder der Versuch, trotz Verspätung noch Einlass zur Party zu bekommen, spielte aus Sicht von Amtsrichter Ulrich Schulte-Bunert auch keine Rolle. Die Frage sei eher, was acht lärmende Jugendliche nachts vor dem Haus des Angeklagten zu suchen gehabt hätten.

Dennoch könne man in diesem Fall nicht von Notwehr ausgehen, da der Angeklagte auf die Polizei hätte warten können, anstatt selbst in die Offensive zu gehen, argumentierte der Richter in der Verhandlung. Tatsache sei aber auch, dass das Opfer des zweiten Messerstichs großes Glück gehabt habe.

Der Angeklagte, der zur Tatzeit 19 Jahre alt war, wurde nach Jugendstrafrecht verwarnt und muss 120 Sozialstunden leisten, bevor das Verfahren gegen ihn eingestellt wird.

Außerdem hat er 1 500 Euro Schmerzensgeld und die Gerichtskosten zu zahlen. Am Ende stimmte auch der Strafverteidiger (RA Gülpen) dem Gericht zu, dass sein Mandant angesichts seiner Tat und der Schwere der Verletzungen günstig davongekommen sei.

 

Quelle:  Generalanzeiger (27.03.2010)

 

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