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Presse- und Medienberichte


 

 

Mord im Milieu aus Geldgier

Staatsanwaltschaft: 50-Jähriger soll Prostituierte umgebracht haben

 

Von Benjamin Jeschor
 

Bonn/Niederpleis. Auf die Ersparnisse einer 38 Jahre alten Prostituierten soll es der 50 Jahre alte Horst S. (Name geändert) aus Niederpleis im Sommer dieses Jahres abgesehen haben.

 

Während des geplanten Raubes im Eros-Center in der Immenburg habe er die Frau dann getötet. Dies teilte Monika Volkhausen von der Staatsanwaltschaft auf Anfrage mit. Der Mann ist wegen schweren Raubes und Mordes angeklagt. Die vorgeworfenen Mordmerkmale: Habgier und Ermöglichung einer anderen Straftat.

Neben dem mutmaßlichen Mörder wird eine 34-Jährige auf der Anklagebank vor der Schwur- gerichtskammer sitzen. Der Kollegin des Opfers, die wie die Getötete aus der Dominikanischen Republik kommt, wird Anstiftung zum schweren Raub vorgeworfen. Die Beschuldigten sollen früher liiert gewesen sein. Ihr Plan laut Anklage: Horst S. sollte eine halbe Stunde bei der 38-Jährigen buchen, sie niederschlagen und mit der Beute verschwinden.

Offenbar kursierten in der Szene Gerüchte, die Prostituierte habe mehrere 10 000 Euro gespart und wolle Ende Juni mit dem Geld in ihre Heimat reisen. Nach den Erkenntnissen der Staatsanwaltschaft war der 50-Jährige bereits in der Nacht auf den 27. Juni bei dem späteren Opfer, die in dem Bordell lebte. Die Ex-Freundin soll ihm per SMS einen günstigen Zeitpunkt mitgeteilt haben. Zunächst sei der Plan jedoch nicht in die Tat umgesetzt worden.

Am Nachmittag des 27. Juni soll Horst S. die Frau allerdings erneut aufgesucht haben. Diesmal versuchte der 50-Jährige laut Anklage, das Opfer niederzuschlagen. Da die Frau jedoch anscheinend nicht bewusstlos wurde, soll er ihr eine Plastiktüte über den Kopf gezogen haben. Anschließend habe der Täter der Prostituierten einen Vorhang um den Kopf geschlungen - die 38-Jährige erstickte.

Der vermeintliche Täter geriet ins Visier der Fahnder, nachdem er als bekannte Kontaktperson des Opfers eine freiwillige Speichelprobe abgegeben hatte. Seine DNA-Spuren sollen sowohl am Vorhang als auch an der Tüte gewesen sein. Anfang August wanderte der Mann in Unter- suchungshaft. Dort befindet sich derzeit auch die Mitangeklagte. Sie soll von dem 50-Jährigen belastet worden sein - bestreitet aber jede Verwicklung in den Fall.

Der Niederpleiser hat inzwischen eingeräumt, einen Raub geplant zu haben, so Volkhausen. Allerdings bestreite er, die Frau getötet zu haben. Angeblich fühlte er sich der Anstifterin gegenüber verpflichtet, da ihm 8 000 Euro gestohlen worden seien, die er für seine Ex-Freundin habe aufheben sollen. Auch die 34-Jährige soll beklaut worden sein. Ihr seien 11 000 Euro gestohlen worden.

Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass der Angeklagte die Ersparnisse in unbekannter Höhe aus dem Safe des Opfers entwendet hat. Bei dem Niederpleiser wurden zwar 6 000 Euro Bargeld gefunden - diese habe der Beschuldigte allerdings nachvollziehbar mit der Auszahlung einer Versicherung erklären können.

 

Quelle: Generalanzeiger (11.12.2009)

 

 


 

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